07.2010
Fürstlicher Kaffee-Genuss
Entgraten
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»Steigert den Genuss, verfeinert eure Sinne! Alle technischen Möglichkeiten dazu sind vorhanden«, rät der Hersteller der ›Rex-Royal‹ genannten, exquisiten Kaffeeautomaten: Dass Kaffeeautomaten aus dem Schweizer Dällikon bei Zürich einmal unter anderem die Kunden des berühmten, 1849 eröffneten Kaufhauses ›Harrod‹ in London verwöhnen würden, hat sich selbst der Gründer der HGZ-Maschinenbau AG, Heinrich Gertsch, sicher nicht träumen lassen: Er richtete 1937 sein Unternehmen auf das Ziel aus, Holzgasgeneratoren für Benzinmotoren zu bauen. Ab 1945 war diese Art der Energieversorgung von Otto-Motoren nicht mehr gefragt. Die HGZ AG konnte sich auf bessere Zeiten einstellen. Mit der Markteinführung der ersten Filterkaffeemaschinen der Marke ›Bravilor‹ begann eine beispielhafte Erfolgsgeschichte, die 1969 besonderen Schub erhielt: Mit der Übernahme des Schweizer Konkurrenten Rex begann die Entwicklung von Kaffeeautomaten der Sonderklasse mit dem gemeinsamen Markennamen ›Rex-Royal‹. Geheimnisse guten Kaffees
»In unseren Kaffeeautomaten«, so erläutert der Abteilungsleiter der Spenglerei, Fritz Galli, »werden die einzelnen Kaffeespezialitäten aus den Rohstoffen Kaffeebohnen, Wasser, Milch und je nach Wunsch auch Schokopulver stets frisch zubereitet. Im Prinzip geht es immer um die Optimierung der Brühvorgänge der unterschiedlichen Kaffeerezepturen. Wichtige Rollen im Ensemble der Einflussfaktoren spielen primär die Wasserqualität, die Steuerung der Brühvorgänge, die exakte Dosierung von Kaffeepulver, Wasser, Milch und Schokopulver. Pflege und Reinigungszustand der Automaten wirken sich ebenfalls auf die Kaffeequalität aus.« Sichere Montage und Reinigung
»Damit«, hebt Peter Humpert, Gebietsverkaufsleiter der Lissmac GmbH, hervor, »hat die HGZ AG zwei Probleme auf einen Streich gelöst: Beim weiteren Handling der gestanzten Teile und bei der Montage der Kaffeeautomaten sind Schnittverletzungen mit solchen Blechen ausgeschlossen. Aber auch beim Service sowie beim Reinigen der Maschinen beim Kunden sind solche Schnittverletzungen ausgeschlossen. Auch die tägliche Reinigung der Kaffeeautomaten beim Anwender wird durch die entgrateten und abgerundeten Bleche erleichtert, denn Restpartikel bleiben eher an scharfen als an abgerundeten Kanten hängen.« Innovativ Entgraten
Die vier gegenläufigen Schleifriemen bieten eine Schleiffläche von insgesamt 7,5 m2. Im praktischen Einsatz ermöglicht diese Konstruktion eine lange Standzeit der Schleiflamellen. Gleichzeitig wird eine hohe Schleifleistung und eine sehr hohe Qualität der geschliffenen Flächen erreicht. Trotz der langen Standzeit der Schleifblätter ist die Maschine so gestaltet, dass sich die Schleifriemen per Schwenksystem problemlos und entsprechend schnell austauschen lassen. Vielseitiger Anwendernutzen
»Die Lissmac-Schleifmaschine SBM-S 1.000 zeichnet sich durch einen einfachen, robust gestalteten Aufbau aus«, freut sich Maschinenbediener Peter Buchroither und bekundet: »Nach kurzer Einarbeitung kann jeder Mitarbeiter die Maschine bedienen. Fachkräfte können sogar leichte Reparaturen selbst erledigen. Die Maschine arbeitet im Vergleich zum manuellen Entgraten per Handschleifmaschine viel leiser, sicherer und vor allem viel sauberer.« »Dazu«, fügt Peter Humpert an, »bietet Lissmac je nach Kundenwunsch optional passende kompakte Absauganlagen und Absolutfilter an, die dann mit dem Auf-bau der Maschinen zusammen installiert werden.«
Peter Springfeld |
Ausgabe:
BBR 10/2009
Unternehmen:
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