20. SEPTEMBER 2017

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Vorgeschmack auf die EMO


Nach vier Jahren öffnet die EMO vom 18. bis 23. September ihre Tore wieder in Hannover. Mit dem Motto "Connecting systems for intelligent production" rückt sie die Themen Digitalisierung und Vernetzung für die Produktion in den Fokus.

Anfang Juni hatten sich mehr als 2.050 Unternehmen aus 45 Ländern angemeldet. Allein aus Europa sind es rund 1.400 Aussteller. Der Anteil asiatischer Teilnehmer hat sich von 21 auf 25 Prozent erhöht. „Damit liegt der aktuelle Stand deutlich über dem Vergleichsergebnis der Vorveranstaltung”, erläutert Welcker. Vieles spricht dafür, dass die EMO Hannover 2017 wieder auf eine Rekordbeteiligung zusteuert.

Bei der Eröffnungsveranstaltung am 18. September werden neben dem Bundespräsidenten außerdem der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und der Cecimo-Präsident Luigi Galdabini sprechen. „Wir werden die Leistungsfähigkeit unserer Branche und Lösungen zu Digitalisierung und Vernetzung demonstrieren“, sagt Welcker weiter.

Intelligente Produktion
Diskussionsthemen in der internationalen Produktionstechnik sind die Digitalisierung und Vernetzung. Die EMO-Macher gehen davon aus, dass die Veranstaltung wichtige Impulse für die Realisierung von Industrie 4.0 geben wird. Einen Vorgeschmack präsentierte die EMO-Preview Ende Juni in Hannover, zu der Aussteller drei Monate vor der Veranstaltung den Vorhang lüfteten und ihre Innovationen exklusiv den Medien vorstellten.

„In der Werkzeugmaschine haben wir die Digitalisierung schon lange realisiert“, sagt Welcker. „Digitale Abbildungen beispielsweise für Simulationen sind ebenfalls schon länger möglich.“ Unter dem Stichwort Industrie 4.0 gehe es jetzt um die Vernetzung der kompletten Wertschöpfungskette.

In einer durchgängig vernetzten Fertigungslinie ist eine flexible Produktion mit optimierten Abläufen möglich, so dass selbst kurzfristige Aufträge in kleinen Losgrößen übernommen werden können. Die komplette Vernetzung der Produktionslinie mit Echtzeitkommunikation und -regelung bringt den größten Mehrwert für Unternehmen, wenn sie die horizontale Kommunikation vom Auftragseingang bis zur Auslieferung realisiert.

Innerhalb der Wertschöpfungskette gilt es darüber hinaus, neben den Zulieferern Logistikpartner und Kunden zu vernetzen. „Gelingt das alles, katapultiert das denjenigen, der es kann, an die Spitze des internationalen Wettbewerbs“, resümiert EMO-Generalkommissar Welcker.

Innovationsforum auf der EMO
Als Innovationsforum und Trendsetter zeigt die EMO darüber hinaus ein breites Rahmenprogramm zu wirtschaftlichen und technischen Themen. Stichworte sind  Industrie 4.0, die Produktion von morgen, additive Fertigungsverfahren, Zerspanung in der Luft- und Raumfahrtindustrie, Sicherheit von Werkzeugmaschinen, die Entwicklung der Märkte USA, Mexiko, Indien, Start-ups für die intelligente Produktion.

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