01. OKTOBER 2016

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Benutzerfreundlich und vernetzt


Und was planen Sie?

Christian Behringer stellt sich den künftigen Herausforderungen des Werkzeugmaschinenmarktes.

Wie bewerten Sie die Märkte von morgen?

Bislang konnte Deutschland seine starke Position in der herstellenden Industrie und im Stahlhandel stabil halten. Darauf sollten wir uns aber nicht ausruhen, sondern es als gute Ausgangsposition verstehen, um notwendige Veränderungsprozesse in der Industrieproduktion entschlossen anzugehen. Denn – Stichwort Industrie 4.0 – der industrielle Sektor steht vor einem massiven Umbruch. Es gilt, die Effizienz der Produktionsprozesse zu steigern und gleichzeitig die Anforderungen nach individualisierten, leicht bedienbaren Produkten zu bewältigen. Das Ganze auch noch möglichst vernetzt.

Wie kann dies konkret in einem mittelständischen Maschinenbau-Unternehmen funktionieren?

Einerseits durch die Entwicklung entsprechender Produkte, andererseits durch ein grundlegendes Überdenken der Fertigungsprozesse im Unternehmen. Hierbei ist der ›Lean‹-Gedanke sicher maßgeblich, ohne den Industrie 4.0 so nicht denkbar wäre. Auch die Qualifizierung der Mitarbeiter, die bereits seit vielen Jahren ihren Beitrag zu innovativen Produkten und Prozessen geleistet haben, darf nicht vernachlässigt werden.

Wie können diese Maßnahmen umgesetzt werden?

Während unserer Hausmesse vom 16. bis 18 Juni zeigen wir auf unserem Gelände in Kirchardt, wie effizient die Taktmontage der neuen HBE-Dynamic-Baureihe funktioniert. Im Maschinenbau waren wir damit ein Vorreiter und können durch die Verschlankung der Montage ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis an die Kunden weitergeben.

Mit Blick auf den demografischen Wandel sind wir als innovatives Unternehmen aufgefordert, automatisierte Anlagen so bedienerfreundlich wie möglich zu gestalten, um eine effiziente Produktion auch mit wenig Personal zu ermöglichen. Intuitive Steuerungen sind ein Beispiel dafür.

Wie kommen Sie den Kunden von morgen denn hinsichtlich dieser komplexen, verketteten Anlagen entgegen?

Das Bild einer mit Technik gefüllten, riesigen Halle mit nur zwei Bedienern ist in der Tat immer häufiger, gerade in Stahlhandelsunternehmen, anzutreffen. Wir gehen davon aus, dass dies über kurz oder lang der Trend sein wird. Wir haben deshalb mit der Kooperation der Partners 4 Steel schon vor einigen Jahren Zeichen gesetzt. Die Behringer GmbH als Lieferant leistungsstarker Sägeanlagen, Vernet Behringer als Hersteller von Anlagen für den Stahlbau und Stahlhandel sowie die Rösler GmbH als Spezialist zur Oberflächenbehandlung liefern Top-Technologie aus einer Hand – ohne Schnittstellenproblematik. Unser Kunde hat einen Ansprechpartner; der Ablauf ist reibungslos.

Hochfeste Werkstoffe sind die Materialien von morgen. Maschinenhersteller stellen sie oft auf eine im Wortsinne harte Probe. Ihre Antworten darauf?

Die gibt es heute schon! Behringer hat mit der Speed-Cutting-Technologie bereits vor einigen Jahren neue Maßstäbe definiert. Für Branchen der Luft- und Raumfahrttechnik, des Kraftwerkbaus oder der Medizintechnik, aber auch vielen anderen, haben wir konkrete Lösungen.

Ausgabe:
bbr 04/2015
Unternehmen:
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