07. DEZEMBER 2016

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Gefragtes Know-how


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Technologische Souveränität und clevere Lösungen bietet die Werkzeugbau Laichingen GmbH ihren Kunden. Bereits seit Jahren setzt das Unternehmen auf Normalien von Fibro. Seit die OEM-Freigaben vorliegen, nutzt der Werkzeugbau Laichingen nun auch das breite Programm an Fibro-Keilschiebern.
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Jedes Mal freut sich Gottlieb Schwertfeger, verantwortlich für Quali-tätsmanagement und Einkauf bei der Werkzeugbau Laichingen GmbH, über den verblüfften Blick seiner Kunden, wenn es gelungen ist, fünf geplante Werkzeugoperationen auf zwei oder drei zu reduzieren.

Rund zehn Jahre ist es nun her, dass das Unternehmen den Trend zu immer dünneren und leichteren Bauteilen, zu hochfesten Werkstoffen bei Strukturteilen und zu neuen Formaten von Außenhautteilen erkannt hat. Seither ist es gelungen, spezielles Prozess-Know-how zu entwickeln und jede Menge Erfahrung zu sammeln.

Für anspruchsvolle Projekte

Immer wieder kommen Mitarbeiter aus Fachabteilungen der Top-Automobilisten und Zulieferer nach Laichingen, um methodisches Neuland zu erschließen. »Wir haben die Erfahrungswerte, wissen worauf es ankommt und können dieses Wissen in neue Projekte einbringen«, berichtet Gottlieb Schwertfeger. Gerade bei der Verarbeitung neuer Materialien sei dieser Erfahrungsschatz wichtig und werde von den Kunden aktiv genutzt.

Spätestens seitdem viele gemerkt haben, dass die Ideenschmiede aus Laichingen effiziente Lösungen hervorbringt, wird das Unternehmen nicht nur als Werkzeuglieferant, sondern immer stärker auch als Entwicklungspartner ins Boot geholt. In der Regel geht es um Folge-, Folgeverbund-, Stufen- und Transferwerkzeuge für Struktur- und Außenhautteile, je komplexer und anspruchsvoller, desto lieber. Gut ausgebildete, langjährige Mitarbeiter, neueste Software und ein moderner Maschinenpark bilden ein solides Fundament für gleichermaßen kreative wie tragfähige Lösungen.

So investiert das Unternehmen aktuell in eine neue Fünf-Meter-Presse, die die Fertigung besonders langer Außenhautteile ermöglicht. »Die Kunden geben das Bauteil und die Grobmethode vor, wir untersuchen es, optimieren nach Möglichkeit die Form und Beschnitte und versuchen Werkzeugoperationen beziehungsweise Material einzusparen«, berichtet Gottlieb Schwertfeger.

Insgesamt beschäftigt die Werkzeugbau-Laichingen-Gruppe an den beiden Standorten Laichingen sowie Leipzig rund 170 Mitarbeiter. Angesichts des hohen Anspruchs an die eigene Leistung verwundert es wenig, dass das Unternehmen großen Wert auf solide Komponenten legt.

Das gilt auch und gerade für die Normalien. Seit über 25 Jahren bereits besteht die Zusammenarbeit mit dem Normalien-Spezialisten Fibro aus Hassmersheim. »Aufgrund seiner Größe und Präsenz bei den OEMs und bei den Normen ist Fibro für uns ein sehr wichtiger Lieferant. Wir bauen unsere Werkzeuge quasi um Fibro-Komponenten herum«, beschreibt Gottlieb Schwertfeger die Partnerschaft.

Dabei spielen vor allem die Liefertreue, die Präzision und Zuverlässigkeit der Komponenten, die Qualität der Beratung und das Preis-Leistungs-Verhältnis eine entscheidende Rolle. »Es kommt immer wieder vor, dass Hersteller zweimal liefern, bis es passt. Das haben wir bei Fibro noch nie erlebt«, so der Einkaufsleiter. »Die Kollegen in der Montage sehen sofort, wenn ein Teil nicht von Fibro ist und reagieren meist skeptisch.« Fehlende OEM-Freigaben lassen jedoch mitunter keine andere Lösung zu. Das habe laut Gottlieb Schwertfeger lange Zeit vor allem für Keilschieber gegolten, bei denen es zu regelrechten Marktverzerrungen gekommen sei.


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Ausgabe:
bbr 06/2014
Unternehmen:
Bilder:
Fibro

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