25. AUGUST 2016

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Clever kombinieren macht Stahl leistungsfähiger


Die guten Gebrauchseigenschaften und die Anwendungsbreite von Stahl können durch Plattieren noch weiter gesteigert werden.

Bei diesem Verfahren wird ein stählernes Band bzw. Blech ein oder beidseitig mit anderen metallischen Auflagen zu einem Verbundmaterial vereinigt. Durch Kombination der Eigenschaften einzelner Werkstoffe wird ein Verbund maßgeschneidert, der in der Summe das Leistungsvermögen der einzelnen Materialien übersteigt. Beim Plattieren wird ein stählerner Kern aus Band oder Blech mit Auflagen aus anderen Metallen untrennbar verbunden. Als Auflage kommen beispielsweise NE-Metalle wie Aluminium, Bronze, Kupfer, Messing, Nickel und Titan, aber auch spezielle Edelstähle zum Einsatz.
Mit diesem Verfahren ist es möglich, die guten Gebrauchseigenschaften von Stahl, wie Festigkeit, Federungs-, Umform- und Tiefziehvermögen, um weitere, bei anderen Metallen angelegte spezifische Eigenschaften zu ergänzen. Dies können beispielsweise elektrische Leitfähigkeit, Wärmereflexion bzw. -leitung, Hitzebeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit sein Beim Plattieren wird zunächst durch hohe Press- und Reibungskräfte ein mechanischer Verbund erzeugt, bei dem der Auflagewerkstoff durch Adhäsion mit dem Stahl verbunden wird. Bei der anschließenden Wärmebehandlung geht die Adhäsionshaftung in Diffusionshaftung über, die Metalle sind untrennbar miteinander verbunden. Die so produzierten Bänder bzw. Bleche bestehen aus zwei, drei oder noch mehr Lagen, wobei große Freiheit bei der Kombination von Werkstoffen und der Dicke ihrer Auflage gegeben ist.

Datum:
25.10.2006
Unternehmen:
Bilder:

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