28. MAI 2016

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„Castrol Predict“


Zustandsorientierte Instandhaltung

Alle Maschinen und Anlagen unterliegen Verschleiß und Abnutzung, wenn auch mit unterschiedlicher Intensität. Im industriellen Alltag können solche Änderungen vom Sollzustand negativen Einfluss auf die Qualität der Produktion oder Dienstleistungen nehmen. Um die Folgen des Verschleißes zu minimieren, ist eine Instandhaltungsstrategie notwendig. Instandhaltungsstrategien lassen sich in vereinfachter Form wie folgt darstellen:
- Instandhaltung bei Betriebsstörung
- Vorbeugende Instandhaltung (auch geplante Instandhaltung genannt)
- Zustandsabhängige Instandhaltung (bzw. vorausschauende Instandhaltung)
Die Instandhaltung bei Betriebsstörung - d. h. die Maschine wird erst dann repariert, wenn sie nicht mehr funktioniert - ist heutzutage für die meisten Unternehmen wegen der Risiken der Folgeschäden nicht mehr akzeptabel. Denken Sie z. B. an Ihre Kompressoren, an die Stromversorgung oder ein zentralbetriebenes Fördersystem. Die vorbeugende Instandhaltung nutzt einen natürlichen bzw. geplanten Produktionsstopp, der die Gelegenheit bietet, eine Inspektion, eine Reparatur oder einen Austausch vorzunehmen. Trotz einer vorbeugenden Instandhaltung passieren Pannen zwischen den Inspektionen. Zudem ist es wirtschaftlich unrentabel, wenn Komponenten ausgetauscht werden, die sich noch in einem ausreichend guten Zustand befinden. Ein typisches Beispiel hierfür sind Wälzlager. Werden sie zu früh ausgewechselt, entstehen hohe Kosten. Werden sie zu spät ausgewechselt, dann können Wellenverformungen, Kupplungsbruch und Wicklungsschäden an Elektromotoren die kostspieleigen Folgeschäden eines „gefressenen Lagers“ sein.

Datum:
19.12.2006
Unternehmen:

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