28. AUGUST 2016

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Entgraten von Werkstücken im Durchlauf


Wettbewerbsfähigkeit durch vollautomatische Produktion gesichert

Es gibt weltweit nur wenige Automobilhersteller, die Außenspiegel oder zumindest Teile dafür nicht von der Schefenacker Mirrors GmbH aus dem schwäbischen Schwaikheim beziehen. Das zur Schefenacker AG gehörende Unternehmen ist nicht nur für Entwicklung, Musterbau und Konstruktion der Spiegel zuständig, es stellt auch die Spiegelträger und Spiegelfußsysteme für die Montagewerke rund um den Globus im Aluminium-Druckguss her. „Um die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland sicher zu stellen, musste auf eine vollautomatische Produktion umgestellt werden“, berichtet Christian Barth, Leiter der Metallfertigung bei Schefenacker Mirrors.
Nach dem Gleitschliffprozess werden die Spiegelkomponenten entweder lackiert oder ohne weitere Oberflächenbearbeitung verarbeitet. In beiden Fällen wird eine grat-, partikel- und fettfreie sowie homogene Oberfläche gefordert. Das gesamte Spektrum von über 100 verschiedenen Teilen mit einem Gewicht zwischen 50 und 2.500 Gramm muss in der Anlage bearbeitet werden können. „Ganz wichtig waren für uns ein hoher Rationalisierungseffekt, ein entsprechender Durchsatz, eine hohe Anlagenverfügbarkeit im 18-Schichtbetrieb und eine lange Lebensdauer sowie die Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten“, beschreibt Christian Barth die wichtigsten Kriterien. Als Kernanlage wurde eine Linear-Durchlaufanlage R 550/4600 DA hierfür projektiert. Die Bearbeitungsanlage ist in die Fertigung integriert und wurde zur Entlastung der umliegenden Handarbeitsplätze in eine Schalldämmkabine eingehaust. Sie reduziert den Geräuschpegel auf 78 dB(A).

Datum:
29.05.2007
Unternehmen:
Bilder:

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