20. JANUAR 2018

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Weniger CO2 in der Metallbranche


Die deutsche Metallindustrie setzt sich für die Minderung von Kohlenstoffdioxid-Emissionen ein. Die Nichteisen-Metallbranche spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Initiative „Metalle pro Klima“ ehrt dieses Engagement mit der Verleihung des Best-Practice-Awards.

Die Initiative „Metalle pro Klima“ hat den Best-Practice-Award für vorbildliche Klimaschutzbeiträge in der Nichteisen-Metallindustrie verliehen. Dieses Jahr wurden CO2-einsparende Produkte gewürdigt.

Legierung für leichtere Flugzeuge
Der Best-Practice-Award in der Kategorie „Produkte“ wurde an drei Unternehmen verliehen: Aleris entwickelte eine Magnesium-Scandium-Legierung für die Luftfahrt. Damit sparen Flugzeuge bis zu fünf Prozent Gewicht gegenüber herkömmlichen Legierungen.

Diehl stellt Messinglegierungen für Synchronringe und Ventilführungen in PKWs her. Das Sondermessing ist Voraussetzung für kleinere, kraftstoff-einsparende Motoren. Voigt & Schweitzer trägt dazu bei, Ressourcen und Energie durch Mikroverzinkung einzusparen, da damit die Schichtdicke erheblich verringert werden kann.

Eine Best-Practice-Urkunde erhielten die Wiegel-Gruppe für das Beispiel „feuerverzinkte Gittermaste“, Otto Fuchs für seine Schmiederäder aus Aluminium für Fahrzeuge und F. W. Brökelmann Aluminiumwerk für seine hochfeste Aluminium-Crashlegierung Duktal.

Vorbildcharakter für die Industrie
„Unsere Produkte sind wahre Problemlöser beim Klimaschutz“, erklärt Ulrich Becker, stellvertretender Vorsitzender von Metalle pro Klima. Die Best-Practices der Metalle-pro-Klima-Mitglieder haben für die gesamte Industrie Vorbildcharakter. Sie zeigen den aktuellen Stand der Industrie und machen die Innovationsfähigkeit der Branche deutlich.

Datum:
21.12.2017

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