25. APRIL 2018

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Trendwende im Werkzeugmaschinenmarkt


Im dritten Quartal 2017 stieg der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent. Die Inlandsbestellungen zogen um 31 Prozent an, die Auslandsorders um fünf Prozent. Zerspanung und Umformtechnik laufen gleichermaßen gut.

Im September waren die Bestellungen zweistellig gestiegen und verzeichneten den stärksten Zuwachs im laufenden Jahr. Insbesondere die Inlandsbestellungen schossen um 46 Prozent nach oben und machten damit die bisherigen Jahresverluste fast wett. „Damit ist die Trendwende, die wir für das zweite Halbjahr erwartet haben, eingeläutet“, sagt Dr. Wilfried Schäfer, VDW-Geschäftsführer. „Auch die EMO hat die Aufträge mit einem erheblichen Volumen angestoßen“, so Schäfer weiter.
 
Aufschwungsphase geht weiter
Bei den ausländischen Bestellungen haben Euro- und Nicht-Euro-Länder im dritten Quartal gleichermaßen fünf Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2016 geordert. Der Euroraum setzt seine Aufschwungphase fort. Treiber sind südeuropäische Märkte wie Spanien, Frankreich und Italien. Auch die großen Leitmärkte China und USA laufen sehr gut. Im Geleitzug Chinas ziehen auch die anderen asiatischen Märkte wieder an.

Im Oktober waren knapp 92 Prozent der Branchenkapazitäten ausgelastet. Die Beschäftigung lag bei rund 70.360 Mitarbeitern und damit drei Prozent über Vorjahr. „Die Branche blickt optimistisch nach vorn. Wir erwarten für das Gesamtjahr ein Produktionsplus von drei Prozent“, bekräftigt Schäfer. „Automatisierung, Digitalisierung und die Verschiebung der Wertschöpfungsketten in der Automobilindustrie von den Herstellern zu den Zulieferern bieten große Chancen, aber auch Herausforderungen.“

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