25. JULI 2016

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EinBlick(e) in die Zukunft


Erstes Walter-Forum in Tübingen ein voller Erfolg

Es herrscht drangvolle Enge im Sitzungssaal des Hotels Stadt Tübingen. Mehr als 200 Zerspanungsexperten aus aller Welt sitzen aufmerksam auf ihren Stühlen und lauschen interessiert den Vorträgen der Referenten. Kein Wunder, denn die Walter AG hatte im Rahmen des ersten Walter-Forums Ende Juli einige hochkarätige Redner verpflichtet.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, welche Trends - nicht nur in der Werkzeugindustrie - sich in den kommenden Jahren herauskristallisieren werden. Einen allgemeinen Überblick über die Strömungen und Entwicklungen gab der Zukunftsforscher Mathias Horx. Im Zentrum seiner Ausführungen die von ihm so bezeichneten Megatrends, die sich langfristig auswirken und nichts mit Modeerscheinungen zu tun haben. Ein solcher Megatrend sei laut Horx die Globalisierung. Er sieht in der sich verstetigenden Globalisierung eine Grundvoraussetzung für den wachsenden Wohlstand in der ganzen Welt. Dass dem so ist, zeigt sich auch an der Walter AG, die heute mit Tochtergesellschaften in 30 Ländern präsent ist und ihre Kunden global bedient. Doch dies ist nicht der einzige Megatrend den der Zukunftsforscher ausmacht. Seine These: Der Wechsel vom reinen Hightech hin zum Smarttech einer Technik, die sich den Bedürfnissen und dem Können der Menschen anpasst, steht bevor. Professor Dr. Uwe Heisel von der Uni Stuttgart ist ein Experte in Sachen Werkzeug. Seit vielen Jahren arbeitet sein Lehrstuhl bei einigen Projekten eng mit der Walter AG zusammen und kennt daher den Markt und seine Entwicklungen genau. In den kommenden Jahren, so ist er sich sicher, wird es durch verfeinerte Techniken und neue Innovationen zu einigen ganz entscheidenden Durchbrüchen kommen. HPC, High Performance Cutting, lautet das Stichwort. Kürzere Bearbeitungszeiten in Verbindung mit längeren Standzeiten ist jeher das erklärte Ziel der Entwickler. Neue, stark positive Geometrien sowie extrem verschleißfeste Schneidstoffe, so der Professor, können die spanende Bearbeitung in Zukunft noch effektiver machen. Eingefahrene Wege werden immer weiter verlassen und neue Techniken getestet. Beispiele hierfür sind das Bohren mit Ultraschallunterstützung oder sensorgestützte Werkzeuge, die den Verschleiß an der Schneide selbstständig überwachen.

Datum:
30.08.2007
Unternehmen:
Bilder:

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