23. JULI 2016

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Innomateria Award


Wenn am 22. und 23. Mai 2012 die Kongressmesse Innomateria zum zweiten Mal in Köln stattfindet, dann stehen zwei zentrale Themen im Mittelpunkt: Mobilität und Energie. Auch der Innomateria Award fokussiert sich auf Werkstoffe und Technologien in diesen beiden Bereichen.

Das besondere Augenmerk des Innomateria Awards liegt auf praxisnahen, anwendungsorientierten Projekten. Die Frist für die Bewerbungt um diesenPreis, der in diesem Jahr erstmals unter der Trägerschaft der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) ausgelobt und verliehen wird, läuft bis zum 1. März 2012.

Dr.-Ing. Frank O.R. Fischer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGM und Vorsitzender der Fachjury des Innomateria Awards, betont die besondere Bedeutung innovativer Werkstoffe und Technologien für die zukünftige Entwicklung: „Es erscheint mir außerordentlich wichtig, den Dialog zwischen der Grundlagenforschung und der industriellen Anwendung zu fördern.

Nur wenn es gelingt, neue Ideen und Lösungen aus der Forschung in Produkte einfließen zu lassen, werden wir den Wohlstand in Deutschland sichern können. Materialwissenschaft und Werkstofftechnik spielen als Schlüsseltechnologien eine zentrale Rolle. Ohne neue Werkstoffe entstehen keine neuen Produkte.“

Hoch erfreut über das Engagement der DGM zeigt sich Dr. Christian Glasmacher, Mitglied der Geschäftsleitung der Koelnmesse: „Wir schätzen es sehr, eine namhafte Fachgesellschaft wie die DGM für die Mitgestaltung der Innomateria gewonnen zu haben. Es ist unser gemeinsames Ziel, sie nicht nur als Kongressmesse weiter zu etablieren, sondern darüber hinaus zu einer zentralen Jahresveranstaltung für Materialwissenschaft und Werkstofftechnik mit weit reichender Sichtbarkeit und bedeutendem Einfluss zu entwickeln.“

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist zum Innomateria Award wird die Fachjury aus allen Einsendungen sechs Beiträge nominieren, die im Rahmen des Kongressprogramms auf der Innomateria präsentiert werden. Daraus küren die Kongressteilnehmer die drei Sieger. Dem Erstplatzierten winkt ein Preisgeld von 2000 Euro. Auch zweiter und dritter Platz sind mit Geldpreisen dotiert. Weitere ausgewählte Projekte erhalten zudem die Gelegenheit, sich im Rahmen eines Ausstellerforums mit einem Kurzvortrag und einem Poster den Besuchern vorzustellen.

Für den Kongress haben bereits zahlreiche namhafte Referenten ihre Beiträge zugesagt. Dazu zählt der Gewinner des Innovationspreises 2011 des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Reinhart Poprawe, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik in Aachen. Er wird sich in seinem Plenarvortrag mit dem Einsatz neuartiger Verarbeitungs- und Fertigungsverfahren für ein breites Spektrum von Werkstoffen und Anwendungen beschäftigen. Die Palette reicht von Metallen über Kunststoffe bis zur Keramik, von Zahnkronen und Implantaten über Werkzeuge bis hin zu Automobilteilen.

Mit dem maßgeschneiderten Design neuer metallischer Strukturwerkstoffe „von Grund auf“ wird sich Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Bleck, Leiter des Instituts für Eisenhüttenkunde der RWTH Aachen, beschäftigen. Seine Arbeiten schlagen eine Brücke vom Stoffverständnis auf der atomaren Ebene in unsere makroskopische Alltagswelt.

Dabei werden quantenmechanische Berechnungen eingesetzt, um metallische Werkstoffe entsprechend dem Anforderungsprofil einer spezifischen Anwendung zu entwickeln. Dies verspricht neue Impulse etwa für den modernen Fahrzeugbau oder Konstruktion und Bau energietechnischer Anlagen.

Weitere Informationen zur Innomateria unter www.innomateria.de

Datum:
05.03.2012
Unternehmen:

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