19. FEBRUAR 2018

zurück

kommentieren drucken  

Sicher verbunden


Ein Fehler. Die Anlage läuft nicht mehr. Jetzt heißt es: Sofort handeln! Denn ein Stillstand bedeutet wirtschaftliche Verluste. Schnelle Hilfe bietet der Kuka-Remote-Service: Bei technischen Problemen stehen die Service-Techniker des Augsburger Unternehmens online und für Remote-Service-Vertragskunden zur Seite.

Nicht die Techniker reisen zur Maschine, sondern die Maschine kommt online zu den Kuka-Experten. Meist reicht diesen der Blick auf Anlagenstatus und vorliegende Meldungen, um den Fehler zu erkennen und zu beheben. Den Zugriff erhalten die Experten über eine Verbindung zum Remote-Service-Client, der standardmäßig an jeder Kuka-Industries-Neuanlage verbaut ist. Die technische Ausrüstung wird während der Gewährleistung kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Schnell reagieren
Der Remote-Service bringt dem Kunden Vorteile: schnelle Reaktionszeiten, geringe Stillstandzeiten sowie einfache Instandhaltung und Wartung der Maschinen und Anlagen. Das spart Zeit und Kosten, da die Produktion in der Regel zeitnah weiterlaufen kann. „Tritt ein Störungsfall zu Tage, können wir unseren Kunden ad hoc zur Seite stehen, unabhängig von Ort und Zeit“, sagt Stefan Ampenberger, Customer Service Consultant bei Kuka Industries.

Die Anlage ist über einen Ethernet-Anschluss mit einer Kuka-Connectivity-Box und diese mit dem Internet verbunden. Ist keine LAN-Verbindung verfügbar, kann die Box über einen USB-Stick mit UMTS-Datenkarte ausgestattet werden.

Heartbeat garantiert Verbindung
„Durch das Heartbeat stellen wir sicher, dass wir einen dauerhaften Zugriff auf die Daten haben“, so Ampenberger. Beim Heartbeat handelt es sich um eine automatische Benachrichtigung zum Anlagenstatus, die einmal täglich an Kuka verschickt wird, um sicherzustellen, dass die Verbindung im Fehlerfall problemlos aufgebaut werden kann.

Der Kuka-Experte kann nach Freigabe durch den Kunden auf die aktuellen Maschinendaten der Anlagenteile zugreifen. Sicherheit hat hierbei natürlich höchste Priorität: Eine sichere VPN-Verbindung mit End-to-End-Verschlüsselung schützt vor Fremdzugriffen.

Wegbereiter für Industrie 4.0
„Mit dem Remote-Service-Client legen wir den Grundstein für eine vernetzte Produktion“, so Stefan Ampenberger. Über die Kuka-Connectivity-Box besteht ein permanenter Informationszugang zur Anlage des Kunden. Gemeinsam mit der cloudbasierenden Softwareplattform Smartconnect dienen die Daten als Grundlage für weitere Analysetätigkeiten.

Datum:
25.01.2018
Unternehmen:
Bilder:
Kuka Industries

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere Produktmeldungen in unserem Produktarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Themenvorschau bbr (PDF)

bbr Bänder Bleche Rohre - Themenvorschau

   Themenvorschau 2-2018