24. MAI 2018

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Mit Motoman-Robotern automatisieren


Yaskawa und Klocke Engineering zeigen auf der Nortec praxisnahe Automationslösungen mit Motoman-Industrierobotern. Highlights am Stand sind eine neue Schulungszelle sowie eine modulare Roboterzelle zum Palettieren von Werkstücken an CNC-Bearbeitungszentren.

Mit „Mototraining“ hat Yaskawa eine kompakte, mobile Robotereinheit für Schulungs- und Demonstrationszwecke entwickelt. Montiert auf einem Tisch lässt sie sich leicht im Raum bewegen. Scannerbasierende Sicherheitsfunktionen ermöglichen den Betrieb ohne Einhausung oder Barrieren. Zur Flexibilität trägt auch der Anschluss an die 230-Volt-Versorgung bei. Damit ist die Zelle auch in Bereichen ohne Starkstromanschluss einsetzbar.

Herzstück der Mototraining-Zelle ist ein Motoman GP8 von Yaskawa, ausgestattet mit einem mechanisch-pneumatischen Greifer und einem Vakuumgreifer. Die Handling-Roboter der GP-Serie wurden für schnelle Füge-, Verpackungs- und Handhabungsapplikationen entwickelt. Mit Traglasten von sieben, acht, zwölf und 25 Kilogramm sind die neuen Sechs-Achser die schnellsten ihrer Klasse.

Gesteuert werden die Roboter der GP-Serie mit der neuen Hochleistungssteuerung Motoman YRC1000. Ergonomisch und übersichtlich zeigt sich das Programmierhandgerät der YRC1000-Steuerung, das mit 0,73 Kilogramm das leichteste seiner Kategorie ist. Der Touchscreen ermöglicht eine intuitive Bedienung.

Modulare Roboterzelle
Auch Klocke Engineering integriert als Systempartner von Yaskawa regelmäßig Motoman-Industrieroboter als Komponenten in seine Automationslösungen. Das Unternehmen mit Sitz im norddeutschen Kayhude entwickelt und baut seit 1993 kundenspezifische Sonderanlagen von der einfachen Vorrichtung bis zu komplexen Fertigungszellen.

Als aktuelles Beispiel präsentiert Klocke Engineering auf der Nortec eine modulare Roboterzelle zum Palettieren von Werkstücken an CNC-Bearbeitungszentren: Je nach Arbeitsweise des Bearbeitungszentrums übernimmt ein Sechs-Achs-Roboter Motoman MH5 mit elektrischem Handlinggreifer zwei unterschiedliche Aufgaben für eine große Bandbreite von Werkstückgrößen und -geometrien.

Entweder entnimmt der Roboter die Werkstücke direkt aus dem Automaten. Oder er stellt sie als Schüttgut bereit, das dann über ein hochauflösendes Kamerasystem zur Objekt- und Lageerkennung weiterverarbeitet werden kann. Die Zelle zeichnet sich durch einen modularen, kompakten Aufbau mit integriertem Schaltschrank aus. Darüber hinaus ist sie verfahrbar und für den Einsatz an mehreren Maschinen geeignet.

Datum:
23.01.2018
Unternehmen:
Bilder:
Klocke Engineering
Klocke Engineering

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