21. NOVEMBER 2017

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Schweißlösungen für Industrie 4.0


Kuka Industries demonstriert auf der Blechexpo sein Know-how im intelligenten Schweißprozess mit einem simulierten Fertigungsablauf. Die Fertigung eines Batteriekastens für Elektrofahrzeuge steht hierbei im Mittelpunkt des Messestandes.

Fertigungsszenario 4.0 – alle Daten im Blick
Daten sammeln und auswerten, um den Prozess zu optimieren – eine Prozessüberwachung ist dabei das A und O. Denn wer konsequent und permanent den Datenüberblick behält, kann effizienter zu fertigen. „Einen Einblick in einen smarten Fertigungsprozess erhalten die Messebesucher auf unserem Stand in Form einer vernetzten Schweißanlage“, erklärt Siegfried Heissler, Vice President, Divisionleiter Arclas bei Kuka Industries.

Über die Parameterüberwachung und -dokumentation PCD 507 von Kuka werden Daten zu den Roboterbewegungen und zu den Bauteilen gesammelt und konsolidiert – und zwar nahezu in Echtzeit. Alle wichtigen Prozessgrößen werden an einer Stelle zusammengeführt und stehen für weitere Analysemöglichkeiten in der Softwareplattform Kuka Smartproduction zur Verfügung. Sie erlaubt den Nutzern, überall und jederzeit auf Anlagenkomponenten zuzugreifen und diese zu analysieren.

„Ergänzend bieten wir mit der Process-Screening-Software, verfügbar ab 2018, eine Anwendung zur Visualisierung, Analyse und Aufzeichnung von Fertigungs- und Handhabungsprozessen automatisierter Kuka-Zellen. Dabei können mehrere Geräte gemeinsam betrachtet werden“, erklärt Marc-Christoph Obst, Portfolio Manager bei Kuka Industries.

Durch Bahn- und Wertedarstellung im realen Prozessvideo mit der Augmented-Reality-Funktiont werden diese sichtbar. Die detaillierte Dokumentation eines Ablaufs mit synchron aufgezeichneten Prozessvariablen beschleunigt die Inbetriebnahme und Anläufe neuer Fertigungsabläufe und steigert zudem deren Qualität. Im Bedarfsfall bietet sie dem Experten, im Übrigen auch aus der Ferne, Informationen zu Störungen und unterstützt damit die Fehlerbehebung.
 
Schnelle Umsetzung von Punktschweißapplikationen
Ein Aluminiumbauteil wird zunächst durch Punktschweißen bearbeitet. Der Einstieg gelingt hier mit der Kompaktschweißzelle Kuka Flexiblecell spot. Die Roboterzelle besteht aus modularen Standardpaketen und ist mit dem neuen Speed-Positionierer KP3-V2H S, dem laut Kuka schnellsten Drei-Achs-Positionierer auf dem Markt, ausgestattet. Für eine schnelle Umsetzung der Punktschweißapplikation sorgt das neue Ready2-spot-speed-Paket: Das Bundle ist nach wenigen Handgriffen betriebsbereit.

Neue Pakete zum Schutzgasschweißen
Zum Schutzgasschweißen zeigt Kuka in einer Roboterzelle, wie diese Technik mit den Applikationspaketen Ready2_arc und Ready2_grip einfach automatisiert werden kann. Während der Schweißroboter seiner Arbeit nachgeht, positioniert der Greiferroboter das Bauteil flexibel in der optimalen Position. Damit demonstriert der Hersteller, wie die unterschiedlichen Pakete kombiniert werden können.
 
Qualität in der Batteriefertigung
Das Unternehmen setzt darüber hinaus auf neue Fügetechnologien wie das Rührreibschweißen, das in der Batteriegehäuseherstellung eingesetzt wird. Das Rührreibschweißen eignet sich für das hochwertige Fügen verschiedenster Aluminiumlegierungen und anderer Nichteisen-Metalle mit niedriger Schmelztemperatur.

Datum:
03.11.2017
Unternehmen:
Bilder:
Kuka

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