19. FEBRUAR 2018

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Verständlicher für die Kunden


Und was planen Sie?

Seit einigen Monaten heißt Maximator Jet in Schweinfurt STM Waterjet Germany. Geschäftsführer Sven Anders über die Gründe.

Aus Maximator Jet wurde STM Deutschland. Ist Ihr Unternehmen übernommen worden?

Nein. Wir haben unsere Firma hier in Schweinfurt lediglich von Maximator Jet in STM Waterjet Germany umbenannt. Organisatorisch und rechtlich bleibt alles beim Alten, vor allem für unsere Kunden. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Maximator Jet und STM Stein-Moser in Österreich währt ja nun schon seit dem Jahre 2000 und so war die Einheit unter der Marke STM nur eine logische Schlussfolgerung. Dies vereinfacht in erster Linie unser gemeinsames marketing-technisches Auftreten und es ist für Kunden und Interessenten verständlicher – eine Marke, zwei Standorte.

Warum haben Sie umfirmiert?


Wir haben gemerkt, dass wir in der Vergangenheit an beiden Standorten in Deutschland und Österreich viele Dinge in Bezug auf Werbung und interner Organisation parallel betrieben haben. Jetzt läuft alles noch gezielter ab. Die Zusammenarbeit der Kollegen klappt jetzt noch besser. Außerdem brauchen wir in Zukunft auf Messen nicht mehr erklären, warum es zwei Firmen auf unserem gemeinsamen Messestand gibt. Seit 2001 haben wir immer gemeinsam auf Messen ausgestellt.

Beschränken Sie sich auf den Vertrieb und die Betreuung von STM-Anlagen oder bieten Sie auch eigene Produkte und Dienstleistungen an?


Wie bisher auch decken wir das komplette Produktspektrum Wasserstrahlschneiden inklusive Service ab. Bei über 80 Prozent der Applikationen bedienen wir uns aus dem Baukastensystem von STM Stein-Moser. Die Anlagen werden für die Kunden konfiguriert, ausgeliefert und betreut. Vorführungen, Testschnitte und Schulungen finden in unserem Wasserstrahlschneidzentrum hier in Schweinfurt statt. Der Hauptmarkt von STM Waterjet Germany ist Deutschland.

Maximator Jet war bisher auch für die Spezialanwendungen in der Wasserstrahlschneidtechnik bekannt. Dies führen wir auch unter dem neuen Namen fort und bieten Kunden, für deren Anwendung die Standardsysteme nicht passen, individuelle Lösungen an. Das sind in erster Linie Robotersysteme, Inline-Lösungen und traditionell unsere kompakten Anlagen für das Microcutting. Die Sonderlösungen werden am Standort Schweinfurt produziert.

Ist Microcutting nur ein miniaturisiertes Wasserstrahlschneiden oder gibt es grundlegende Unterschiede?


Microcutting ist seit Jahren schon ein eigener Bereich in der Wasserstrahlschneidtechnik. Die Anforderungen dafür kommen von den Kunden – kompakte Bauform, kleine Arbeitsfläche, möglichst geschlossen mit Haube, auf ein Hundertstel genau am Strahl. Um diese Anforderungen erfüllen zu können, muss das komplette System Wasserstrahlschneidanlage angepasst werden: stabilere schwingungsarme Bauweise mit Granitgestell, präzisere Achsen und Messsysteme mit Linearmotoren, besseres Handling mit Präzisionsspannrahmen, Automatikschutzhaube, integrierte Steuerung und Abrasivsystem einschließlich Vorratsbehälter, ein eigener Abrasivkopf und so weiter. Unsere Microcut MJ erfüllt all diese Anforderungen.

Ausgabe:
bbr 01/2018
Unternehmen:
Bilder:
STM

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