22. NOVEMBER 2017

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Der Anwender im Mittelpunkt


Technik

Gleich mehrere Systeme, mit denen sich die Produktivität beim Schweißen erhöhen lässt, darunter beispielsweise ein Plasmafasenbrenner, der die Arbeitsschritte beim Plasmaschweißen reduziert, stellte Kjellberg vor.
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Die Herangehensweisen an das Thema Industrie 4.0 in der Metallbearbeitung sind vielfältig. Für Kjellberg Finsterwalde steht nach wie vor bei allen Überlegungen der Anwender im Mittelpunkt, dessen Produktivität erhöht und Arbeitsprozesse erleichtert werden sollen.

Neue Stromquellen-Generation

Wie Vernetzung und Kommunikation zukünftig Produktionsabläufe verändern, zeigt die neue Plasmastromquellen-Generation Q. Gemäß der Anforderungen der Industrie 4.0 kann sich die modular aufgebaute Stromquelle mit ihren wie auch anderen Komponenten vernetzen und austauschen. Im Vordergrund stehen dabei die digitale Prozessüberwachung und -steuerung sowie die Möglichkeit des Fernzugriffs. Dafür wurde eine umfangreiche, geräte- und ortsunabhängige Benutzeroberfläche entwickelt.
Neu in der Familie der Plasmafasenbrenner von Kjellberg ist der ›PB-S75 WF‹, der für Mehrfach-Fasenschnitte bis 60 Grad eingesetzt wird. Aufgrund seines besonders flachen Designs eignet sich der Brenner für Gerad- und Fasenschnitte auch bei eingeschränkter Zugänglichkeit. Verwendet in Mehrbrenner-Fasenaggregaten, werden die Arbeitsschritte reduziert und damit die Produktivität gesteigert.

Ergänzend dazu stellt Kjellberg künftig unter der Bezeichnung ›Perfectbevel‹ Anlagen der Hi-Focus- und Smart-Focus-Reihen Fasenschneiddaten zur Vorbereitung von Blechen von 5 bis 30 Millimetern zur Verfügung. Mit den real ermittelten Richtwerten der Datenbank werden präzise Fasenschnitte in Contour-Cut-Qualität für Baustahl, Edelstahl und Aluminium erreicht. Unter Berücksichtigung einer optimalen Schweißnahtvorbereitung und in Abhängigkeit von Material und Materialstärke werden Kompensationswerte für V-, Y-, X- und K-Nähte angegeben. Die hohe Genauigkeit und Wiederholbarkeit reduziert den Materialeinsatz beim Schweißen und steigert die Produktivität, da der Verschnitt und auch die Nacharbeit minimiert werden.


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Ausgabe:
bbr 06/2017
Unternehmen:
Bilder:
Kjellberg
Kjellberg
Kjellberg

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