13. DEZEMBER 2017

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Zeigen, dass man mehr kann


Technik - Produktionsplanung

Dienstleister unterliegen in der Regel einem scharfen Wettbewerb, auch in der Blechverarbeitung. Da kommt es auf jedes Detail an, um sich von eben diesem Wettbewerb abzuheben. Ein hessischer Blechverarbeiter kann sich auf eine Vielzahl solcher Details stützen und ist entsprechend erfolgreich. Eine große Stütze ist die Software.
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 Die Biegeparameter, die Längenänderungen durch Zug- und Druckspannungen in den Biegungen, sind in den Kundendaten oft nicht berücksichtigt. Wenn man die jedoch außer Acht lässt, liegt man aber gleich ein paar Hundertstel oder gar Zehntel daneben. »Die Kunden geben zwar oft einen Biegefaktor in ihre Daten ein, doch das ist in der Regel nicht der, den wir brauchen«, bedauert Jürgen Wallbott, Leiter der Konstruktion bei Volk, was Thorsten Kraft, Teamleiter Vertrieb in der Niederlassung Wetzlar von DPS, seinerseits erfreut.
 
Allerdings tut er das nicht aus Bosheit, sondern weil hier Topsworks ins Spiel kommt, ein Software-Paket für die Blechbearbeitung, das vollständig in Solidworks integriert ist. Topsworks liest die Kundendaten ein und gibt sie korrigiert entsprechend dem Material und der Geometrie maschinengerecht wieder aus. »Bisher beschränken wir uns auf die Aufbereitung der Daten für die Lasermaschinen. In Zukunft mehr nutzen wollen wir die Möglichkeit, die Biegevorgaben an die Biegebänke zu geben, um schneller und effizienter zu werden«, ergänzt Gerold Sinkel, bei Volk zuständig für Produktionssteuerung und Auftragsvorbereitung. Besonders eng arbeitet Topsworks auch mit dem Programmiersystem Trutops von Trumpf zusammen – ein weiterer Vorteil für die Volk GmbH, die wie erwähnt mehrere Trumpf-Maschinen einsetzt.
Doch zurück zur Basis: »Ein Grund, uns für Solidworks zu entscheiden, war die starke Verbreitung dieses Programms bei den Kunden. Das gewährleistet einen reibungslosen Datentransfer, wenn wir bei den Kunden mitkonstruieren dürfen. Unsere konstruktive Leistung, die wir da einbringen können, hat für uns ein weiteres Geschäftsfeld eröffnet«, begründet Martin Volk. »Das nimmt stark zu und führt immer häufiger dazu, dass wir Berechnungen, beispielsweise zur Statik, durchführen.« Das wiederum führte dazu, dass man sich auch die Simulation von Solidworks anschaute und schließlich anschaffte.
Die Integration einer Datenbank wäre aus Volk(e)s Sicht die nächste Stufe, aus Sicht von DPS aber noch lange nicht die letzte: »Es gäbe da schon noch andere Möglichkeiten ...« Stopp, meine Herren! Das Verkaufsgespräch findet doch besser später statt, wenn dieser neugierige Reporter wieder weg ist. Bleiben wir beim Status quo!


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