30. AUGUST 2016

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100 Prozent Fertigungstiefe


Technik/Schweißen

Die Automobilmarke Wiesmann steht für exklusives Design, technische Perfektion und Fahrspaß. Um diesen hohen Qualitätsanspruch konsequent in der Metallverarbeitung umsetzen zu können, hat die Schlosserei sich für Geräte der Rehm GmbH u. Co. KG Schweißtechnik entschieden.

Die Manufaktur-Philosophie – fast 100 Prozent Handarbeit – fordert von den Schweißern, dass sie alle eingesetzten Anwendungen und Verfahren perfekt beherrschen. Die REHM WIG- und MIG/MAG-Stromquellen bieten hierfür die optimalen gerätetechnischen Voraussetzungen: Synergic.Pro2

230-4 Quattro-MIG und Invertig.Pro 280 AC/DC zeichnen sich durch beste Schweißeigenschaften und hohe Multifunktionalität aus. Durch die intuitiven, intelligenten Bedienkonzepte werden viele Funktionen einfacher und schneller nutzbar – auch wenn sie nur sporadisch benötigt werden. Dies steigert die Qualität der Schweißnähte und spart in der Vor- und Nachbereitung Zeit und damit Kosten. Die bedienerfreundlichen Rehm-Schweißtechnik erlaubt es den Wiesmann-Schweißern, den unternehmenseigenen Perfektionsanspruch konsequent in der Praxis umzusetzen. Gewagte Kurven, ausladende Kühlergrills, glänzender Lack, glattes Leder, schnörkellose Armaturen – der Showroom im westfälischen Dülmen geizt nicht mit dem, was die Marke Wiesmann ausmacht: Fernab jeder Serienproduktion werden hier einige der exklusivsten und schnellsten Sportwagen der Welt in Handarbeit gefertigt. Seit 1988 zeichnen sich die Boliden aus der Wiesmann-Manufaktur durch zeitlos aufsehenerregendes Design aus, kombiniert mit modernster Technik.

Höchste Qualitätsansprüche konsequent umsetzen

Damit die Sportwagen Dynamik und Fahrspaß garantieren, müssen auch die geschweißten Elemente wie das Fahrwerk des MF3-Roadsters hochstabil und temperaturfest sein. Hierfür wird die WIG-Punktschweißfunktion der Invertig.Pro 280 AC/DC eingesetzt. Sie ermöglicht eine präzise auf Materialart und -stärke abgestimmte Einstellung der Schweißzeit. So können die Stahlrohre mit deutlich höheren Stromstärken als im Normalbetrieb geheftet werden. Anschließend wird der komplette Stahlrohrrahmen mit der MIG/MAG-Stromquelle Synergic.Pro2 230-4 Quattro-MIG geschweißt. Das Ergebnis sind präzise Nähte, die höchsten Belastungen standhalten, sowie nahezu kein Verzug und dadurch weniger Nacharbeit.

Präzise und schnell beste Ergebnisse

Beim WIG-Schweißen der Abgasanlagen aus Edelstahl punktet die Synergic.Pro2 bei den Wiesmann-Mitarbeitern vor allem durch ihre hohe Lichtbogenstabilität. Hierfür sorgt die elektronische Schweißdrossel SDI (Stepless Dynamic Induction) mithilfe eines integrierten Mikroprozessors, der die Netzspannung überwacht und Netzschwankungen sofort kompensiert. Das Ergebnis: ein außergewöhnlich stabiler Lichtbogen, der eine präzise Wärmeeinbringung in das Schmelzbad erlaubt und dadurch optimale Schweißergebnisse liefert. Zum Schweißen sehr geringer Materialdicken bei Aluminium-Schweißungen wird von den Wiesmann-Praktikern auch die Dual-Wave-Funktion der Invertig.Pro eingesetzt: Diese Funktion reduziert den überschüssigen AC-Anteil im Lichtbogen auf das nötige Minimum und verhindert so ein Durchbrennen des dünnen Aluminiums.

Ungenutzte Potenziale gehoben

Die zu fast 100 Prozent manuelle In-house-Fertigung ist eine Herausforderung für jeden Wiesmann-Mitarbeiter: Dadurch, dass nur ganz wenige Fertigungsschritte ausgelagert werden, muss jeder ein breites Spektrum abdecken. So müssen die eingesetzten Schweißverfahren von allen Schweißern perfekt beherrscht werden. »Wir sind keine Maschinen, jeder hat seine individuellen Stärken. Aber die Rehm-Schweißgeräte gleichen den Rest zuverlässig aus«, beschreibt Schlossereileiter Andreas Jasper die Anwenderunterstützung. Dank der Bandbreite ihrer Möglichkeiten und der intelligenten Rehm-Bedienkonzepte sind die Schweißspezialisten in der Lage, mit allen eingesetzten Verfahren zuverlässige Schweißergebnisse mit höchsten Qualitätsstandards zu erzielen und so die Wiesmann-Manufaktur-›Philosophie‹ in der Praxis umzusetzen. »Wir können mehr Funktionen nutzen und – durch die intuitive Bedienung – schneller umsetzen«, beschreibt Schweißer Viktor Alexejenko die mit der Rehm-Schweißgerätetechnik erzielte Qualitätssteigerung. Zudem können Nacharbeiten auf ein Minimum reduziert werden, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führt.

www.rehm-online.de

Ausgabe:
bbr 07/2012
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