26. SEPTEMBER 2016

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Wenn Aufwand spart


Titel / Schweißnahtvorberei

Im heutigen von Hochtechnologie dominierten Rohr- und Behälterbau gibt es noch immer Bereiche, in denen sich die Produktion beschleunigen und effizienter gestalten lässt. Dazu zählt die Nahtfrästechnik von Gräbener Maschinentechnik, mit der man die Kanten für UP-Schweißnähte exakt und kostengünstig vorbereiten kann.
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Früher war zwar nicht alles besser, aber vieles einfacher, auch in der Schweißnahtvorbereitung, soweit die betreffenden Vorgänge diese Bezeichnung überhaupt verdienten: Die Bleche wurden auf die Brennschneidanlage gelegt und brutalstmöglich schnell ›geschnitten‹. Resultat war eine im Millimeterbereich wellige, ›tränen‹-reiche Kante. Deshalb musste zunächst noch der Winkelschleifer in Aktion treten.

Einem erfahrenen Schweißer gelang es dann schon irgendwie, die stark schwankenden Spaltbreiten auszugleichen. Nur: Produktivität ist etwas anderes, und Qualität erst recht.

Aber: Mangelnde Schweißnahtqualität kann Menschen das Leben kosten, und mangelnde Produktivität Unternehmen. Also ist eine perfekte Schweißnahtvorbereitung nicht nur das A, sondern auch das O einer hochwertigen, sicheren Anlage, sei es Kraftwerk, Brücke oder Raffinerie. Entsprechend streng und detailliert sind die gesetzlichen Vorschriften und Normen – und oft noch anspruchsvoller die individuellen Anforderungen der Kunden, also der Anlagenbetreiber.

Vorschriften, die ein anspruchsvoller und traditionsreicher Komplettanbieter im Industrieanlagenbau, Rohrleitungsbau, Elektrotechnik und Industriemontagen wie Kremsmüller aus Steinhaus bei Wels in Oberösterreich, keine 90 km südöstlich von Passau, eigentlich gar nicht nötig hat, weil man dort selbst extrem hohe Anforderungen an die eigene Qualität stellt – gerade ans Schweißen.

Wie wichtig Kremsmüller perfekte Schweißresultate sind, beweist die Existenz der ›Karl Kremsmüller Schweißakademie‹, eine Ausbildungsstätte, die sicher nicht nur in Österreich ihresgleichen sucht. Karl Kremsmüller hat zusammen mit seiner Frau Monika das Anlagenbauunternehmen 1961 gegründet, und nicht zuletzt der Qualitätsanspruch an die eigene Arbeit hat es weltweit erfolgreich gemacht. Heute hat Kremsmüller 2500 Mitarbeiter weltweit, davon 1700 in Österreich.

Es dürfte kaum einen Menschen in Europa geben, der nicht schon, wenn auch indirekt, mit Kremsmüller-Produkten in Berührung gekommen ist: beim Tanken, beim Heizen, beim Essen und bei der Medikamenteneinnahme zum Beispiel. Denn Kremsmüller baut unter anderem Leitungen, Behälter und Tanks für die einschlägigen Branchen. Zu den Kunden gehören OMV, Voestalpine, ABB, Linde, GM Powertrain, Air Liquide, Voith, MAN und die ÖBB. Alles individuell und nach Maß.


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Ausgabe:
bbr 05/2013
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