01. JUNI 2016

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Kalkulation für den Werkzeugbau


Fokus/Produktionsplanung

Auf der wfb, der Fachmesse für Werkzeug- und Formenbau, die in diesem Jahr in Siegen stattfindet, präsentiert die HSi GmbH aus Erfurt ihre speziellen Kalkulationslösungen HS-kalk/WZB und HS-kalk/TK für den Werkzeugbau.

Die Branchenlösung HS-kalk/WZB bietet eine Schnellkalkulation von Schnitt-, Stanz-, Zieh- und Biege- sowie Folgeverbundwerkzeugen. Ausgehend von der Bauteilgeometrie werden automatisch die Werkzeugkomponenten dimensioniert, die Stückliste generiert sowie die Aufwände und Materialkosten ermittelt.

Die Zusammenhänge zwischen dem herzustellenden Bauteil, den erforderlichen Komponenten und den Fertigungsaufwänden sind in der HSi-Technologiebasis hinterlegt. Dadurch reduziert sich der Beschreibungsaufwand auf die Bauteilgeometrie. In der Stückliste sind die Komponenten mit ihren Formelementen bereits dimensioniert, Material- und Kaufteilkosten berechnet. Über anpassbare Stundensätze ermittelt das System die Fertigungskosten. Für alle Prozessschritte, von der Methodenplanung über die Konstruktion, Programmierung, Fertigung, Montage bis hin zum Tryout sind die Kosten transparent. Auf diese Weise stehen erfahrungsgemäß innerhalb von wenigen Minuten werkstatttaugliche Arbeitspläne mit exakten Zeiten, auch für umfangreiche, etwa mehrschichtige Bearbeitungsprozesse, zur Verfügung.

Wie in allen HSi-Lösungen lassen sich auch hier unternehmensspezifische Besonderheiten berücksichtigen. Eine Durchlaufsimulation, Terminierung, Kapazitätsbetrachtung und Nachkalkulation ergänzen die Lösung. Der Anwender ist somit in der Lage, die Machbarkeit zu prüfen und rechtzeitig auf Kapazitätsengpässe zu reagieren.

Mit der Softwarelösung HS-kalk/TK ermöglicht HSi die Bildung technologie- und länderspezifischer sowie betriebswirtschaftlicher Kalkulationsvarianten und damit sehr aussagefähige Standortvergleiche. Mit Stundensätzen pro Verfahren, Maschinengröße und ausgewählten Ländern werden die Herstellkosten an den Standorten verglichen.

Zwar sind die Einflussgrößen für die Stundensätze vorbelegt, können jedoch vom Anwender selbst modifiziert werden. Der Softwarehersteller vereint die technischen Parameter der Maschine mit den kommerziellen Faktoren wie Wiederbeschaffungswert, Lohnanteil und so weiter.

Auch die Ergebnisse aus der Lieferantenbewertung können berücksichtigt werden. So lassen sich auch Gegenkalkulationen zu Lieferantenangeboten erstellen, etwa bei der Fremdvergabe von Fertigungsaufträgen. Damit liegt eine ganzheitliche Kostenbetrachtung zur fundierten Entscheidungsfindung vor. Darüber hinaus lassen sich Auswirkungen auf eine unternehmensbezogene Wertstromanalyse und auf die Kostenstrukturen (Cost Design) erkennen. Der Anwender wird in die Lage versetzt, hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit die Wirtschaftlichkeit des kalkulierten Fertigungsvorhabens besser bewerten zu können.

Die HSi-Software läuft auf allen gängigen Betriebssystemen und unterstützt die klassischen Datenbanken. Die einfache Integration in das jeweilige IT-Umfeld wird so sichergestellt. Die modulare und offene Programmstruktur des HSi-Konzeptes unterstützt eine schnelle und individu-elle Anpassung.

Kennzeichnend für alle HSi-Lösungen sind:
- kurze Einführungszeiten
- einfache Bedienung
- zukunftssichere, web-basierende Anwendungen
- Integration in das bestehende IT-Umfeld
- modularer Programmaufbau

www.hsi4m.com

Wissen für eine bessere Planung

Die wichtigste Basis einer Kalkulation oder eines Arbeitsplanes sind präzise ermittelte Planzeiten. Genau dafür sorgt HSi. In der HSi-Technologiebasis stehen fertige Verfahrensbausteine bereit, die bereits Schnitt- und Zeitwerte enthalten.

Ausgabe:
bbr 04/2013
Unternehmen:
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