30. MAI 2016

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Mehr Flexibilität in der Getriebeproduktion für Schienenfahrzeuge


Loadmaster von Schuler sorgt bei Voith Turbo für kurze Rüstzeiten

Automationslösungen sind weltweit wieder auf dem Vormarsch. So soll der weltweite Branchenumsatz in 2010 laut VDMA-Fachverband Robotik und Automation um fünf Prozent auf dann 6,5 Milliarden Euro steigen. Aktuell setzt Voith Turbo am Standort Mergelstetten/Heidenheim in der Herstellung von Getriebebauteilen für Schienenfahrzeuge auf Automationstechnik von Schuler: Drei neue Bearbeitungszentren verschiedener Hersteller wurden mit dem Loadmaster von Schuler Automation ausgerüstet. Das Speicher- und Beladesystem für Werkzeugmaschinen überzeugt in der Praxis: Durch kürzere Rüstzeiten wird der Teiledurchlauf verkürzt, die Produktion insgesamt flexibler.

Iin Mergelstetten/Heidenheim entstehen auf insgesamt 45 Werkzeugmaschinen Achsgetriebe für Schienenfahrzeuge oder Stirnräder für Hochgeschwindigkeitszüge – eine logistische Herausforderung, wie Wolfgang Hütter, Produktionsleiter bei Voith Turbo, deutlich macht: „Wir produzieren rund 40 unterschiedliche Bauteile in mehreren Varianten. Jedes von ihnen muss ‚just in time‘ an die Montagelinie geliefert werden. Es erklärt sich von selbst, dass die Bestückung und Einrichtung dieser Anlagen zum Teil sehr viel Zeit kostet. Unser Anspruch ist es deshalb, die Fertigung immer weiter zu flexibilisieren und insgesamt effizienter zu produzieren.“

Seit Anfang 2010 ist deshalb der Loadmaster von Schuler Automation. Drei neue Bearbeitungsmaschinen sind mit der Anlage ausgerüstet und automatisiert. Für die Stirnradproduktion wird ein Loadmaster mit zwölf Maschinenpaletten eingesetzt, auf denen sich unterschiedliche Rad-Rohlinge befinden können. Für jede Palette werden dann unterschiedliche Optionen eingestellt – beispielsweise die Reihenfolge der Bearbeitung. Der Arbeitsvorrat im System ist jederzeit abrufbar, die Bearbeitungs-Reihenfolge manuell veränderbar. Die Anlage läuft mannlos und mit kurzen Durchlaufzeiten – und das Tag und Nacht. Die Spindellaufzeit ist deutlich erhöht. Etwaige Rüstzeiten sind gering, weil der Loadmaster während des Rüst- und Spannprozesses reibungslos die Produktion vorantreiben kann.

Datum:
07.09.2010
Unternehmen:
Bilder:

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